Exzessive Staatsschulden: US-Aufschwung in Gefahr
US-Präsident Barack Obama sieht die US-Wirtschaft trotz der Anzeichen für eine konjunkturelle Erholung in den vergangenen Monaten noch nicht über den Berg. Er hält sogar ein neuerliches Abgleiten in die Rezession für möglich und warnt in diesem Zusammenhang davor, dass eine exzessive Staatsverschuldung das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigen könne. Jüngst war die Zahl der neu begonnenen Wohnungsbauten in den USA eingebrochen.
US-Arbeitslosigkeit über 10 Prozent
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat den US-Arbeitsmarkt besonders hart getroffen. Die Arbeitslosenquote liegt über zehn Prozent und damit so hoch wie seit Beginn der 80er Jahre nicht mehr. In der US-Regierung wird deshalb darüber nachgedacht, inwiefern der Staat neue Anreize für die Schaffung von Arbeitsplätzen setzen könnte. Da die Neu- und Bestandsverschuldung der größten Volkswirtschaft der Welt allerdings bereits schwindelerregende Höhe erreicht hat, ist der Spielraum für den Präsidenten gering.
Steuervorteile für Immobilienkäufer laufen aus
Der US-Immobilienmarkt, dessen Schieflage als eine der Hauptursachen für die Krise in den USA und weltweit gilt, wird durch nie da gewesene Maßnahmen von Staat und Notenbank unterstützt. Der Staat garantiert über die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac für neu vergebene Immobilienkredite, die verbrieft und von der US-Notenbank gekauft werden. Darüber hinaus konnten Käufer von Immobilien für ihr erstes Objekt bislang eine Steuergutschrift in Höhe von 8.000 Dollar erhalten. Diese Vergünstigung lief jedoch Ende Oktober aus.
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