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Goldhausse: Goldpreis bei 1050 Dollar pro Feinunze

Eingetragen am 20. November 2009 – 16:54Ein Kommentar

Der Goldpreis kennt seit Monaten nur eine Richtung: Aufwärts! Der Preis für eine Feinunze Gold kletterte in dieser Woche auf ein neues Allzeithoch. Eine gut 31 Gramm schwere Münze kostet derzeit 1045 US-Dollar und damit so viel wie nie zuvor. Experten sehen verschiedene Ursachen für die rege Nachfrage nach dem Edelmetall: Zum einen wachsen wegen der ausufernden Staatsverschuldung die langfristigen Inflationssorgen, zum anderen sind die Opportunitätskosten eines Goldinvestments wegen des global niedrigen Zinsniveaus gering.

Fortsetzung der Hausse bis zur Zinswende

Gold als Edelmetall bietet seinem Besitzer keine laufenden Erträge in Form von Zins oder Dividende. Es ist deshalb verglichen mit anderen Anlagen umso nachteiliger, je höher die Erträge der anderen Anlagen ausfallen. Da sich derzeit mit verzinslichen Wertpapieren und Bankeinlagen jedoch kein Geld verdienen lässt und die Aktienmärkte vielen nicht geheuer sind, liegt Gold nahe. Die Sorgen vor einer unkontrollierbaren Zunahme der Staatsverschuldung sind ein weiterer Grund für den Gold-Boom. Immer mehr Anleger misstrauen dem Papiergeld und setzen auf bleibende Werte. Experten erwarten, dass sich die Hausse am Goldmarkt noch so lange fortsetzt, bis die Notenbanken rund um die Welt ihren Kurs ändern und die Zinsen wieder anheben.

Gold nicht übergewichten

Anlageexperten raten Investoren ausdrücklich davon ab, Gold im Portfolio einen zu großen Stellenwert einzuräumen und mehr als zehn Prozent der verfügbaren Mittel in das Edelmetall zu investieren. Den Vorzügen wie dem Inflationsschutz stehen auch Risiken gegenüber: Der starke Kursanstieg (seit Jahresbeginn hat der Preis um 35 Prozent zugelegt) birgt die Geafhr von Rücksetzern.

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Ein Kommentar »

  • Konstantin sagt:

    Hallo

    Danke für diesen interessanten Artikel!

    Ich persönlich glaube schon, das bei 1050 noch lääängst nicht Schluss ist. Würde mich nicht wundern, wenn bis Ende 2010 die 2000er Marke in greifbare Nähe gerückt ist.

    Grüße
    Konstantin

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