Deutsche Bank kauft Sal. Oppenheim
Die Deutsche Bank kauft die Privatbank Sal. Oppenheim und übernimmt 100 Prozent der Anteile. Insgesamt zahlt das größte deutsche Kreditinstitut 1,3 Mrd. Euro für das traditionsreiche Investmenthaus. Die Vermögensverwaltung der Privatbank wird nach Angaben von Deutsche-Bank-Chef Joseph Ackermann unter der Marke von Sal. Oppenheim weiter betrieben. Die Alteingentümer erhalten im Rahmen der Übernahme die Option, sich zu einem späteren Zeitpunkt an Teilen des Geschäfts wieder zu beteiligen.
Branchenprimus will vermögende Kunden
Das Kerngeschäft von Sal. Oppenheim betrifft Privatkunden mit sehr großem Vermögen. Auf diese Klientel hat es offenbar auch die Deutsche Bank abgesehen. Sal. Oppenheim verwaltet für betuchte Kunden mehr als 130 Mrd. Euro. Das Institut muss seine seit 220 Jahren währende Eigenständigkeit aufgeben, weil große Verluste im Eigenhandel die wirtschaftliche Basis geschwächt haben. Zusammen verwalten Deutsche Bank und Sal. Oppenheim Informationen des Nachrichtensenders n-tv zufolge künftig 300 Mrd. Euro.
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