Verträge ausmisten: So sparen Sie viel Geld
Ein durchschnittlicher Haushalt kann jeden Monat 50 Euro bei Finanz- und Versicherungsprodukten sparen, ohne dabei auf Leistungen verzichten zu müssen. Die Bundesbürger geben zu viel Geld für unnötigen Versicherungsschutz und überteuerte Bankprodukte aus. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter oder die Abschaffung überflüssiger Produkte sind dabei schnell gemacht. Nicht selten wird die Mühe sogar noch durch einen verbesserten Leistungsumfang oder attraktive Willkommensprämien belohnt.
Konto, Kredit und Karte fast immer zu teuer
Der Großteil der Bankkunden in Deutschland zahlt zu hohe Gebühren für Produkte des Zahlungsverkehrs und Konsumkredite. Für ein simples Girokonto werden allein für die Grundgebühr bei vielen Banken zwischen 5 und 10 Euro im Monat fällig. Diese Kosten fallen bei günstigen Anbietern ebenso weg wie Spesen für den Bezug von Bargeld an „fremden“ Automaten oder die Jahresgebühr der Kreditkarte. Sparen lässt sich per Kredit Vergleich auch bei Krediten: Besonders beim beliebten Dispo-Kredit finden sich große Kostenunterschiede: Günstige Banken verlangen 6,0 Prozent Zinsen, andere 16 Prozent im Jahr.
Unnötige Versicherungen kündigen
Auch für Versicherungen zahlen Verbraucher regelmäßig zu viel. Besonders überflüssige Sachversicherungen sollten deshalb auf den Prüfstand gestellt werden. Glasbruchversicherungen etwa sind ebenso überflüssig wie Handyversicherungen oder Policen, die Schutz im Fall eines „häuslichen Notfalls“ versprechen. Auch Hausratversicherungen lohnen bei Weitem nicht immer: Sofern das Inventar der Wohnung nicht allzu hochwertig ist, kann auf diesen Versicherungsschutz verzichtet werden. Auch viele Zusatzversicherungen im KFZ-Bereich, wie etwa Insassenunfallversicherungen, sind letztlich überflüssig.
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