Kartenmissbrauch: So schützen Sie sich!
Mit der Karstadt-Quelle-Bank ist erneut ein bekanntes Geldinstitut von Kreditkartenmissbrauch betroffen. Grundsätzlich kann es – ganz gleich wie gut die Sicherheitsvorkehrungen sind – jede Bank treffen. Verbraucher können viel für den eigenen Schutz tun, indem sie einige Grundregeln im Umgang mit ihren EC- und Kreditkarten beachten.
Sicher zahlen in Handel und Gastronomie
Beim Bezahlen im Handel sowie in der Gastronomie sollten Bankkunden akribisch darauf achten, die Karte niemals aus den Augen zu lassen. Insbesondere ist es nicht ratsam, einen Verkäufer oder Kellner mit der Kreditkarte in ein Nebenzimmer verschwinden zu lassen – das Kopieren einer kompletten Kreditkarte dauert nur zwei Minuten! Wichtig ist es zudem, Belege vor ihrer Legitimation durch die eigene Unterschrift genau zu prüfen. Finden sich auf dem Beleg Stellen, die potenziell dazu genutzt werden könnten, nachträglich etwas einzutragen, sollten diese Stellen durchgestrichen werden. Wird mit PIN gezahlt, sollte diese ebenso vor fremden Blicken geschützt werden wie bei der Bargeldabhebung am Automaten.
Was tun wenn die Karte verloren ist?
Stellt ein Bankkunde fest, dass seine Karte ihm abhanden gekommen ist, muss sofort die Bank informiert werden. Dazu stehen verschiedene Nummern bereit. 90 Prozent aller Karten lassen sich mittlerweile über den zentralen Sperr-Notruf sperren. Die Nummer lautet einheitlich für alle Karten 116 116. Jede Kartengesellschaft unterhält zudem eine eigene Sperrnummer. Bei Mastercard lautet diese 0800-8191040, bei Visa 0800-8118440, bei Amex 069-97971000 und bei Diners Club 01805-070704. Nach der Sperrung durch die Bank ist der Karteninhaber von jeder Haftung befreit. Für Schäden, die vorher entstehen, muss meist mit maximal 50 Euro gehaftet werden – außer im Fall der groben Fahrlässigkeit.
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