Studium beginnt: Diese Versicherungen sind Pflicht!
Das neue Semester beginnt bald und hunderttausende Studenten beginnen mit ihrer Hochschulausbildung und der Unabhängigkeit vom Elternhaus. Zu dieser gehört es auch, sich um einen vernünftigen Versicherungsschutz Gedanken zu machen – mit dem Auszug bei den Eltern nämlich erlischt so mancher Familienschutz. Da das studentische Budget chronisch knapp ist, sollten sich Studierende auf die wichtigsten Versicherungen konzentrieren. Kurz und knapp gilt: Die Privathaftpflicht muss sein, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sehr gut mit einer Rentenversicherung wird im Regelfall besser noch gewartet.
Unverzichtbar: Die Privathaftpflicht
Ein absolut unverzichtbarer Versicherungsschutz ist die private Haftpflichtversicherung, die zahlt, wenn der Versicherungsnehmer Dritten Schaden zufügt. Kommt es aufgrund von Unachtsamkeit beispielsweise zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sach- und Personenschaden, muss der Verursacher (der durchaus auch Fußgänger gewesen sein kann) dafür haften. Im schlimmsten Fall muss ein Leben lang für die Fahrlässigkeit gezahlt werden. Der Versicherungsschutz ist deshalb auch dann Pflicht, wenn das Budget sehr knapp ist. Die Kosten sind allerdings überschaubar, da es sich um eine Versicherung mit echtem Risikocharakter handelt. Wichtig: Die maximale Deckungssumme sollte ausreichend hoch sein -Beträge im achtstelligen Bereich mögen zunächst abstrus erscheinen, machen aber Sinn und verteuern die Police nicht nennenswert.
Kombi-Produkte oft nicht sinnvoll
Sofern das Geld reicht, kann auch eine Hausratversicherung abgeschlossen werden. Diese ist ebenfalls nicht besonders teuer und schützt vor einem Verlust des Wohnungsinventars, das sich bei knappem Budget im Ernstfall kaum ohne weiteres wiederbeschaffen lässt. Wenig sinnvoll sind allerdings Kombi-Produkte, die mehrere Versicherungen beinhalten: Hier wird erfahrungsgemäß fast immer draufgezahlt. Sofern das Budget es irgendwann zulässt, sollte auch einen Schutz vor Berufsunfähigkeit gedacht werden.
Berufsunfähigkeit und Rente sind meist unerschwinglich
Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung kostet allerdings schnell 100 Euro im Monat und ist für die meisten Studenten nicht erschwinglich. Auch mit dem Abschluss einer Rentenversicherung sollte zunächst gewartet werden: Können die Beiträge irgendwann nicht mehr gezahlt werden, entstehen schnell Nachteile. Überschüssiges Geld wird besser zunächst auf einem Tagesgeldkonto untergebracht – es kann dann später als einmalige Zahlung in einen Rentenvertrag eingebracht werden.
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