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Berufsanfänger: Diese Versicherungen sind Pflicht

Eingetragen am 12. Oktober 2009 – 09:44Kein Kommentar

Wer mit der Ausbildung fertig ist und zum ersten Mal im Leben auch finanziell auf eigenen Beinen steht, muss sich auch um einen verantwortungsbewussten Versicherungsschutz kümmern. Da das Geld in den ersten Berufsjahren erfahrungsgemäß knapp ist, sollte dabei eine Konzentration auf die wichtigsten Bereiche erfolgen. Es gilt, existenzielle Risiken abzusichern. Da die meisten Angestellten in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, besteht hier kein weiterer Bedarf  -Zusatzversicherungen werden erst später ein Thema, wenn das Einkommen höher ist.

Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Unfall

Drei Policen sind besonders wichtig: Eine private Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Unfallversicherung. Die Haftpflicht zahlt, wenn der Versicherte Schäden an Dritten oder deren Vermögen verursacht. Da diese Schäden im schlimmsten Fall in die Millionen gehen können, ist die Privathaftpflicht unverzichtbar – ganz egal wie knapp das Geld ist. Ein weiteres existenzielles Risiko ist der Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall: Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung für junge Menschen tendieren in solchen Fällen gegen Null bzw. das Niveau der Sozialhilfe. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente, wenn wegen Krankheit dauerhaft nicht mehr gearbeitet werden kann. Die Unfallversicherung tritt mit einer Rente oder einer Kapitalabfindung ein, wenn wegen eines Unfalls dauerhafte Invalidität besteht.

Nicht alle Versicherungen sind gleich

Auch bei Versicherungen gibt es große Unterschiede, die gerade Berufsanfängern oft nicht bekannt sind. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung etwa sollte darauf geachtet werden, dass der Versicherer auf die so genannte abstrakte Verweisung verzichtet. Sonst muss bei einer berufsspezifischen Krankheit irgendeine Tätigkeit ausgeübt werden, sofern der Versicherte grundsätzlich noch erwerbsfähig ist.

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