Sicher anlegen: Diese Optionen gibt es
Sicherheitsorientierte Anleger können mit vier verschiedenen Instrumenten auf ihre Kosten kommen: Neben Tages- und Festgeldkonten eignen sich für risikoaverse Investoren auch Sparbriefe und Bundeswertpapiere. Welche der Anlagen am günstigsten ist, richtet sich nach dem jeweiligen Zeithorizont. Tagesgeldkonten sind die flexibelste Lösung, weil sämtliche Guthaben jederzeit und in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Derzeit lassen sich bei den besten Anbietern mit täglich fälligen Einlagen etwa 2,0 bis 2,5 Prozent Zinsen verdienen.
Langfristige Anlagen gut abwägen
Mit Festgeldanlagen lassen sich Zeiträume von einem Monat bis hin zu zehn Jahren abdecken. Grundsätzlich gilt, dass mit der Laufzeit auch der Zinssatz ansteigt. Termingelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten werden bei guten Banken derzeit mit etwa 2,0 Prozent verzinst. Bei sehr langen Laufzeiten sollten Sparer berücksichtige, dass durch inflationäre Tendenzen die Kaufkraft der Anlage beeinträchtigt werden kann. Das gilt auch für Sparbriefe, die meist ebenfalls mit langen Laufzeiten versehen sind. Sowohl Bankeinlagen als auch Sparbriefe unterliegen der Einlagensicherung.
Bundeswertpapiere bringen fast keine Rendite
Nicht unter die Einlagensicherung fallen indes Inhaberschuldverschreibungen, die hinter vielen als „Anleihe“ oder „Zertifikat“ verkauften verzinslichen Produkten stehen. Diese verlieren ihren Wert, wenn die Bank, die sie ausgibt, zahlungsunfähig wird. Wer Banken überhaupt nicht vertraut, kann in Bundeswertpapiere investieren. Hier fällt die Rendite bei Anlagen mit geringem oder gar keinem Kursrisiko allerdings sehr bescheiden aus: Die Tagesanleihe des Bundes etwa, deren Profil dem eines Tagesgeldkontos gleicht, bietet eine Verzinsung von weniger als 0,2 Prozent.
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