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Immobilienfinanzierung: Oft zu wenig Eigenkapital

Eingetragen am 7. Oktober 2009 – 10:51Kein Kommentar

Viele Deutsche erfüllen sich den Traum von den eigenen vier Wänden, ohne dass sie über die dazu eigentlich erforderlichen Eigenmittel verfügen. Die Konsequenz: Der Finanzierungsanteil ist zu hoch und mit ihm die Belastung durch die Hypothek. Ein Grund für den verfrühten Einzug ins Eigenheim ist oft der Konflikt, der sich aus der Konstellation von Berufs- und Privatleben ergibt: Schon wenige Jahren nach dem Beginn des Erwerbslebens soll eine Familie gegründet werden – mit wenig Rücklagen und knappem Budget.

Ein paar Jahre sparen machen viel aus

Wer sich mit der Umsetzung seines Vorhabens etwas Zeit lässt, kann  die Lasten der Finanzierung dabei deutlich abmildern: Schon drei Jahren konsequenten Sparens machen viel aus. Ein Ehepaar mit zwei guten Einkommen kann in dieser Zeit durchaus 40.000 Euro ansparen – bei einer monatlichen Rücklage von 500 Euro pro Person und einer sicheren Verzinsung. Mit mehr Eigenkapital im Rücken sinkt nicht nur der Finanzierungsbedarf, sondern auch der Zinssatz. Die Gesamtkosten reduzieren  sich dann merklich.

Staatliche Förderung kaum genutzt

Die Deutschen nutzen trotz ihrer vielfach vorhandenen Eigenkapitalschwäche staatliche Hilfen bei der Immobilienfinanzeirung nur wenig. Insbesondere die seit dem letzten Jahr existierende Eigenheimrente wird kaum in Anspruch genommen. Ein Grund dafür dürfte die recht komplizierte Umsetzung durch den Gesetzgeber sein. Mit dem „Wohn-Riester“ können besonders Familien mit hohem Einkommen und vielen Kindern erhebliche Vorteile realisieren.

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