Altersvorsorge: Riester ist der Renner
Die staatlich geförderte Riester-Rente kommt bei den Deutschen gut an: Derzeit werden nach Angaben der deutsche Versicherer rund 12,5 Millionen zertifizierte Verträge unterhalten. Der Staat begünstigt diese Form der privaten Vorsorge durch Zuschüsse und steuerliche Vorteile. Wer vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens in einen zertifizierten Vertrag einzahlt, erhält die Grundzulage in Höhe von 154 Euro jährlich sowie ggf. eine Kinderzulage von 185 bzw. 300 Euro im Jahr.
Gutverdiener profitieren von der Steuerentlastung
Besonders Sparer mit einem guten Einkommen profitieren von steuerlichen Vorteilen. Die Einzahlungen können bis zur jährlichen Obergrenze von 2100 Euro in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden. Bei einem hohen Grenzsteuersatz ergibt sich unter Berücksichtigung der Zuschüsse so eine Förderquote von mehr als 50 Prozent. Die nachgelagerte Besteuerung birgt allerdings auch einen Nachteil: In der Auszahlungsphase müssen die Rentenzahlungen in voller Höhe mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.
Wohn-Riester wird abgelehnt
Seit dem letzten Jahr besteht auch die Möglichkeit, Guthaben sowie laufende Einzahlungen in Riester-Verträge zum Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie zu verwenden. Der „Wohn-Riester“ kommt bei den Bürgern allerdings weitaus weniger gut an als sein großer Bruder. Ein Grund dafür sind die sehr komplizierten Regelungen und die Beschränkung der Förderung auf Objekte, in denen der Vertragsinhaber bis zum 80. Lebensjahr tatsächlich wohnt.
Betreutes Wohnen mit Riester Rente
Statt einer Immobilie ist auch Betreutes Wohnen mit der Riester Rente möglich. So kann man etwa einen dauerhaften Platz in einem Altersheim oder einer Wohnanlage mit der Rente erwerben. Eine umfangreiche Einführung gibt es in der Wikipedia, sowie den weiterführenden Links auf der Seite Riester Rente.
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Ich halte die Riester-Rente auch für eine sinnvolle Sache. Immerhin bleibt in 40 Jahren von der gesetzlichen Rente wahrscheinlich nicht mehr viel von übrig.