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Vorsicht Betrug: Wie Bankkunden sich schützen können

Eingetragen am 1. Oktober 2009 – 14:40Kein Kommentar

Verbraucher fühlen sich verunsichert: immer häufiger ist in den Medien von Betrug am Geldautomaten die Rede. Um sich und ihr Konto zu schützen, sollten Bankkunden einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Insbesondere gilt es, während der Abhebung am Automaten aufmerksam zu sein. Banken raten dazu, während der Eingabe der PIN mit der freien Hand die Tastatur zu verdecken. Dadurch ist es für eine möglicherweise am Automaten installierte Mini-Kamera nicht möglich, die Geheimzahl auszuspähen.

Diskretion notfalls einfordern

Am Geldautomaten sollte ein gewisses Maß an Diskretion eingefordert werden. Bankkunden sollten streng darauf achten, dass ihnen während des Abhebevorgangs niemand über die Schulter sieht. Auch für einen angemessenen Sicherheitsabstand zum nachfolgenden Kunden sollte ggf. durch eine nachdrückliche Aufforderung gesorgt werden. Im Moment der Bargeldausgabe sollte der Blick nicht vom Automaten weichen. Einige Betrüger versuchten in der Vergangenheit, Kunden abzulenken und tauschten dann blitzschnell die EC-Karte aus. Ein weiterer „beliebter“ Trick ist es, am Eingang zum Bank-Foyer die Eingabe der Geheimzahl zu verlangen. Wer auf solche eine Aufforderung stößt, darf ihr niemals nachkommen – es handelt sich sicherlich um Betrug.

Bei Verlust Karte sofort sperren

Kommt es zum Verlust einer Karte, sollte diese sofort gesperrt werden. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Karte vom Geldautomaten einbehalten wird. Zur Sperrung von Karten jeglicher Art gibt es seit einigen Jahren eine zentrale Kartennotrufnummer, die unter 116 116 zu erreichen ist. Nach der Sperrung der Karte ist der Kontoinhaber von allen Haftungsrisiken ausgeschlossen.

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