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Kontoführungsgebühren in Deutschland oftmals viel zu hoch

Eingetragen am 28. September 2009 – 12:25Kein Kommentar

Die Europäische Kommission kritisiert in ihrem Bericht die allzu häufig undurchsichtigen Bankgebühren und zum Teil recht hohe Kontoführungskosten bei den Girokonten. Die deutschen Banken schneiden dabei nicht gerade gut ab. Die Kostenstruktur der deutschen Kreditinstituten liegt im Vergleich in dem oberen Drittel. Die Girokonten in Spanien und Italien sind in ganz Europa am teuersten.

Mangel an den hohen und oftmals undurchsichtigen Kontoführungsgebühren

Ein Konto, bei dem eine durchschnittliche Zahl an Transaktionen vorkommt, kostet in Italien oftmals bis zu 253 Euro und somit auch fast das Zehnfache wie in dem günstigen EU-Land Bulgarien. Ferner bemängelte die Europäische Kommission die undurchsichtigen Gebührenstrukturen bei den Kosten der Kontoführung. Beinahe bei jedem Dritten der befragten Konsumenten ist es kaum möglich, die Gebühren der Kontoführung von unterschiedlichen Finanzdienstleistern zu vergleichen. Häufig bleibt damit im Unklaren, was ein Girokonto für den Kontoinhaber letztendlich in Wirklichkeit kostet.

Girokonten ohne Bedingungen und ohne Kontoführungsgebühren

Es geht natürlich auch anders, was ein Test der Stiftung Warentest im Juni 2009 zeigt. Es wurden 67 Kreditinstitute verglichen, von denen 17 Girokonten ohne Gebühren, aber mit einer ec-Karte ermittelt wurden. Es handelt sich dabei um Angebote ohne Bedingungen und ohne Kontoführungsgebühren, d. h. die kostenlose Kontoführung ist an keine weiteren Bedingungen wie zum Beispiel ein regelmäßiger Gehalts- oder Geldeingang geknüpft. Insbesondere bei den Direktbanken gibt es die überregional erhältlichen Girokonten ohne eine Gebühr.

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